Sonntag, 8. Mai 2022

Ankunft aus Nürnberg

Unser Besuch aus Nürnberg ist angekommen und hat sich an Bord eingerichtet. Wir werden einen kleinen Trip segeln über Nidri, Ithaka und Sami auf Kefalonia und dann zurück kehren. Mal sehen, wie seefest die Mann(Frau)schafft sein wird.

Bild des Tages:


Mare Liberum im Hafen von Preveza


Montag, 27. September 2021

Ankern vor Pylos

Heute fahren wir nur eine Kurzstrecke. Von Methoni nach Pylos ist es ein Katzensprung und da wir heute wieder keinen Wind haben, fahren wir auch diese kleine Strecke wieder unter Motor. Schon nach einer Stunde sind die beeindruckenden Felsen der Einfahrt in die Navarinoubucht an Backbord. Die Marina von Pylos soll einen neuen Besitzer haben. Davon ist aber nichts festzustellen. Wir fahren an dem kleinen Hafen vorbei und stellen mit dem Fernglas das übliche Chaos hier  fest und wollen uns nicht daran beteiligen. So gesellen wir uns zu den anderen 3 Schiffen, die berreits auf dem von Navionics empfohlenen Ankerplatz liegen und ankern auf Sandgrund mit 5 mtr Wassertiefe.


Ankerplatz vor Pylos


Die Felsen vom Eingang der Bucht, Einfahrt links im Bild


Sonntag, 26. September 2021

Ankern vor Methoni

 Trotz der Nullwind-Situation sind wir in Kalamata ausgelaufen und haben unter Motor die Bucht durchquert. Weil die Zeit nicht für alle schönen Stationen reicht, haben wir Koroni an Steuerbord liegen lassen. Für unser Gäste ist die Motorfahrt eine gute Eingewöhnung für die 10 Tage an Bord. Der Ankerplatz vor Methoni ist bei N/NW-Winden sehr solide und bietet guten Halt. So können wir am nächsten Morgen beruhigt ins Dorf gehen und frühstücken. Das Omelette ist hier einfach der Hammer.

Bilder des Tages:


Die Mare Liberum ist der 2-Master in der Bildmitte


Das Frühstück mit dem üppigen Omelette 


Freitag, 24. September 2021

Der Besuch ist da

 

Heute früh ist unser Besuch eingetroffen und wir haben gleich eine kleine Einweisung in das Bordleben gemacht. Das letzte Mal waren wir 2015 zusammen im Gebiet Korfu und Preveza unterwegs. Dieses Mal fahren wir in den nächsten 10 Tagen gemeinsam von Kalamata nach Preveza. Durch die vorherrschenden Winde aus Nord bis Nordwest müssen wir sicher einiges Aufkreuzen. Mal sehen, ob die Winde auf West oder Süd drehen und uns unterstützen.

Bild des Tages:

Und wieder parkt Rainer die Mare Liberum im Halteverbot.


Und die Vorfreude ist riesig 




Montag, 13. September 2021

Winterzelt gegen den Regen

Wir stehen ja im Winter schon seit 2017 in der Aktio-Marina an Land und werden dort auch noch länger bleiben. Die Griechen sagen in Preveza: "Es regnet von Dezember bis März eigentlich nur einmal und das ist immer". Dadurch haben wir im Frühjahr immer Grünspan, Schimmel und Moosansätze im Cockpit. Es regnet dort durch die Reißverschlüsse gern ins Cockpit rein. Der Segelmacher von Kalamata hat uns nun ein Zeltdach genäht, wodurch wir den Regeneintritt massiv einschränken bzw. unterbinden können. Das Material ist in der Farbe dem Saharasand genähert, der hier auch gern mit runterregnet. Die Arbeiten und Anpassungen wurden während unserer Sommerpause gemacht.  Heute war die endgültige Anprobe und Abnahme. Es passt alles perfekt. Gute Arbeit.

Bilder des Tages:





Durchgehend von Großmast bis zum Besan





Donnerstag, 9. September 2021

Neuer Sitz am Navigatorplatz - Kalamata

Unser Stuhl am Navigatorplatz hat vom Polsterer im Kalamata einen neuen Bezug bekommen. Der hat einen guten Job gemacht und war sogar noch preiswerter als ein neuer von SVB und er passt natürlich genau. Die neuen Bootsstühle von der Stange sind alle rechteckig und dadurch nicht geeignet .
Durch die Ansammlung der Handwerker in Kalamata's Handwerkerviertel machen wir hier in der Marina unsere Sommerpause und lassen vieles in dieser Zeit von Handwerkern fertigen, was sonst kaum in Griechenland zu kriegen ist.
Alles wird dann in der Woche nach der Sommerpause eingebaut. Der Segelmacher hat uns in der Zeit ein neues Winterzelt geschneidert. Dafür haben wir am Samstag "Anprobe".

Bild des Tages:




Samstag, 31. Juli 2021

Kalamata - zur Sommerpause

 Wir verlassen Methoni noch vor Sonnenaufgang und schleichen in der Dunkelheit morgens um 04.30 Uhr mit Navigationslicht aus dem Ankerfeld. Nur durch den Frühstart können wir der erbarmungslosen Mittagshitze entgehen. Gedämpft kommt vom Bug "Anker ist auf" und mit etwas mehr als Standgas geht es Richtung Süden. Mit Wind ist wieder mal nicht zu rechnen. Ich übernehme die erste Wache und steuere vorbei an Finikunda in Richtung Koroni. Diese Station lassen wir dieses mal aus, obwohl der Besuch in der Klosteranlage mit den wunderschönen Gärten immer lohnt.

Nach zwei Stunden kommt Bobbie mit frischem Kaffee ins Cockpit und ich übergebe die Wache. Die Hauptarbeit des Steuerns überlassen wir immer gern unserem Autopiloten. Dieser steuert zuverlässig nach Kompass den vorgegebenen Kurs. Die Schnittstelle zwischen Navionics am Tablett und dem Autopiloten ist bei uns immer noch der Mensch (Wachhabender). 

Nachdem wir Koroni passiert haben reisst auch die Strömung ab und wir machen jetzt einen guten Knoten mehr Fahrt. Mit fast 7 kn geht es weiter und bald tauchen die Berge aus dem Seenebel auf und dann auch die zwei Frachter, die vor Kalamata ankern und auch neue Frachten warten.

Wir bekommen einen Platz im Transitbereich, wo sich immer als erstes der Schwell aufbaut, wenn es einen gibt. Leider sind alle Plätze tiefer im Hafen belegt. Wir bleiben hier liegen, sind wir eh in 3 Tagen weg und bleiben für 4 Wochen in Nürnberg.

Bild des Tages:




Dienstag, 27. Juli 2021

Methoni - Der solide Ankerplatz

Dorfplatz
Heute ist unser Tagesziel Methoni. Leider war heute der Motor viel zu sehr beteiligt. An Wind hab ich max. 6 kn auf der Anzeige gehabt. Schade, aber so mussten wir den eisernen Wind benutzen, damit wir noch den Platz zum Ankern bei Tageslicht aussuchen konnten.Nun liegen wir hier im Ankerfeld mit viel Raum auf 7 m Wassertiefe und Sandgrund mit 40 m Kette. Das geht kaum besser und lässt den Skipper ruhig schlafen. Der neue Tagestank hat seinen Zweck erfüllt und ließ sich auch während der Fahrt problemlos  aus dem Haupttank nachtanken.

Omelette spezial
Am nächsten Morgen gehen wir ins Dorf und frühstücken im Cafe am Dorfplatz unter einem Blätterdach von schattenspendenden Bäumen. Die Hitze ist immer noch extrem. Also vertilge ich mein gewaltiges Omelett, schnapp mir unsere Einkäufe vom kleinen Supermarkt und wir fahren zurück aufs Schiff. Es weht hier an der Spitze des ersten Fingers des Peloponnes fast immer ein leichter bis mäßiger NW. Gut das unsere Luken nach vorn aufgehen, so weht auch unter Deck eine etwas kühlende Brise.

Da uns Kalamata wohl über 40°C erwarten werden, beschließen wir die nächsten 3 Tage hier vor Anker zu bleiben und den "Backofen" so lange wie es geht zu meiden.

Bild des Tages:

Der achteckige Turm - Das Wahrzeichen von Methoni





Montag, 26. Juli 2021

Kyparissia

Erst wollten wir heute nach Katakolo segeln und von dort weiter nach Kyparissia. Doch die Windvorhersage kündigte einen Starkwind mit bis zu 30 kn aus NW an. Im Fall von 10 kn weniger könnten wir dann immer noch abdrehen und vor Katakolo ankern. Wir nehmen die gleiche Besegelung wie gestern, und haben zu Zweit damit unterwegs kein Problem. Der Wind hält sich an die Vorhersagen. Der Windmesser zeigt 25-30 kn aus 160 - 170° und SOG vom GPS schwankt zwischen 8 - 9 kn. Unter diesen genialen Bedingungen fällt Katakolo flach und wir halten weiter Kurs auf Kyparissia.  Dann taucht der Berg aus dem Dunst auf und immer mehr ist die Hafensilhouette zu erkennen. Wir nehmen die Segel weg und fahren unter Motor in den Hafen. Erst dann kommen die Fender raus und dann erkennen wir, dass fast alle Segler längsseits liegen. So steht es in manchen Hafenhandbüchern könne man anlegen, wenn hier kein Betrieb ist. Aber Leute !! Jetzt ist Hochsaison !! Nur 2 liegen römisch-katholisch wie in Griechenland üblich. Wir finden so keinen Platz mehr und im Hafenbecken ankern auch schon 4 Schiffe.

Ich entdecke in der Ecke der Außenmole noch einen Platz mit ca. 25 m Platz nach Augenmaß. Ich schwierig, dort rein zu zirkeln, aber zwei deutsche Segler, die ebenfalls am geraden Teil der Außenmole liegen, kommen zur Annahme der Leinen. Wir lappen zwar vorn etwas über, aber so geht's und wir liegen windgeschützt, aber auch in der Mittagshitze ohne Luftkühlung.

Bild des Tages:

Die Mare Liberum lappt etwas über 



Sonntag, 25. Juli 2021

Zakynthos

Mann, war das ein Ritt.

Aber von Anfang an - Wir laufen in Sami so gegen 10:30 Uhr aus und runden das kleine Kap im Osten um dann nach Süd zu drehen. Die Fahrt an der Küste von Kefalonia entlang geht unter Motor, denn wir haben wirklich 0 (Null) Wind.
Erst nach der Südspitze von Kefalonia kam der Wind wie vorhergesagt aus West. Aus den erst zaghaften 10 kn wurden dann schnell 25 kn mit Schaumkronen.
Gut das wir unser "Rentnerreff" gesetzt hatten. Also Genua und den neuen Besan. Diese Kombination war geradezu genial. Bei raumen Wind zeigte das GPS in der Spitze 7,9 kn SOG an und kaum Krängung. So macht segeln echt Spass und das Material leidet in keiner Weise.

Den Hafen von Zakynthos erreichen wir so schneller als gedacht. Wir schauen uns nach einem
Liegeplatz um. Der Hafenagent will uns einen Platz geben, aber wir entscheiden uns für länsseits an der Außenmole, denn Morgen geht's gleich weiter nach Katakolo. Der Agent kommt mit deinem Moped auch dorthin und nimmt die Leinen, obwohl wir beim Anlegen da keine Hilfe brauchen. Er schaut auf den Schiffsnamen und sagt: "Ahh, Mare Liberum, ich erinnere mich. Ihr zahlt sicher beim Hafenmeister." 
"Genau," ist meine Antwort und ich bedanke mich für das Annehmen der Leinen. Er zieht ab.




Nur eine Stunde später erscheint die neue, ofizielle Kassiererin der Hafengebühren. Wir gratulieren zum Job und zahlen ca. 12 € als Gebühr, statt 35€ beim Agenten. Wir machen noch ein Bild und fragen nach der Genehmigung es veröffentlichen zu dürfen. Ist Ok und wird das Bild des Tages.

Bild des Tages:

Bobbie zahlt unsere Gebühren bei der Hafenmeisterin