Dienstag, 1. August 2017

Sommerpause in der Cleopatra Marina

Am Montag hatten wir uns vom Stadtkai Preveza und vielen anderen uns bekannten Seglern verabschiedet. Sogar unser Basilikum bekam neue Besitzer und wird in Zukunft von Chris von der VEGA "betreut".

Ab 12:00 Uhr konnten wir unseren Liegeplatz in der Cleopatra Marina fast gegenüber beziehen. Wir liegen dort jetzt an der Innenseite der Marina längseits, weil wir für die Boxen zu lang und auch zu schwer sind. Der tägliche Wind, der hier immer ab Mittag aus West mit 10 - 20 kn bläst drückt uns dann vom Steg weg. Das ist optimal. Zwei Marineros aus der Cleopatra weisen uns ein und helfen bei den Leinen. Der Ältere ist sehr erfahren und in der Leinenarbeit stimmen wir total überein. Der Andere versucht das Schiff mit der Bugleine zum Steg zu ziehen obwohl ich im zugerufen hatte, dass wir 30 t Gewicht haben und ich mit Maschine / Leine mich ranziehen will. Er scheitert natürlich und benutzt noch im letzten Moment die Klampe am Steg zum Halten. Ich dampfe in die Spring gegen den Wind und komme so problemlos nah zum Steg. Dann die Mittelleine und der Rest ist Routine

Wir setzten nur Bug- und Heckleine und natürlich eine Spring über unseren Mittelpoller. So gesichert liegt die Mare Liberum ruhig im Wasser und wir können in Ruhe die 4 Wochen Sommerpause in Nürnberg geniessen.

Bild des Tages:

Längseits am Aussenkai ist ein guter Platz


Sonntag, 30. Juli 2017

Kultur in Preveza - Wim Mertens

Vor ein paar Tagen hieß es, dass hier in Preveza ein Konzert stattfinden soll. Ok ! Etwas Kultur kann nicht schaden. Von Wim Mertens !? Nie gehört ..... ich bin halt kein Insider. Doch allein schon die Kulisse lockte und "Open Air" bei 28°C ist doch wunderbar. Die Veranstaltung war in der Stadt intensiv plakatiert, doch wo es Karten gibt war wohl ein Geheimnis. Selbst im Rathaus wusste niemand so richtig Bescheid. Doch nach 2 Tagen intensiver Hartnäckigkeit von Bobbie hatten auch wir 2 Karten.

Eine Seglerfreundin hatte gehört, dass vom Parkplatz am Hafen ein Bus zur Veranstaltung nach Nicopolis und zurück fährt. Diesen fanden wir auch und kamen bequem hin und zurück.

Nebenbei ging mir in der Pause durch den Kopf, dass es Sicherheitstechnisch diese Veranstaltung bei uns daheim wohl nie gegeben hätte. Keine Fluchtwege, keine Sanitäter usw. Ich mochte nicht weiter drüber nachdenken und gab der Musik den Vorrang. Für mich hätten einige Stücke Filmmusik sein können. So wie aus "Herr der Ringe" oder ähnlich. Sehr passend zur Örtlichkeit der Veranstaltung.

Bild des Tages:




Freitag, 28. Juli 2017

Größe ist relativ

Mit unseren 18,40 mtr. sind wir in vielen Häfen mit bei den größeren Schiffen. Es geht aber auch schonmal anders herum. :D Hier im Preveza Stadthafen legte neben uns eine 35 mtr. Gulet mit 6 Mann/Frau Besatzung an, wo sonst 2 Jachten neben uns liegen würden.


Bild des Tages:

Die wirklichen Größenverhältnisse gehen leider nicht so richtig auf das Bild.



Sonntag, 23. Juli 2017

Zum Wochenende

Zum Wochenende sag ich mal Prost und hab auch gleich mal angetrunken. :D


Freitag, 21. Juli 2017

Auf in Richtung Sommerpause

Wir haben leider nun Galaxidi verlassen müssen und uns auf den Weg in die Sommerpause gemacht. Dieser führte uns über Trizonia und Messolongiin mal wieder in den Süden von Levkas. Leider hatten wir für diesen Abschnitt keinen passenden Wind und mussten die ganze Strecke motoren. So wählten wir uns die Fahrtzeiten so, dass fast Windstille herrschte und der Tidenstrom noch etwas mitschob. Wir merken deutlich, dass wir den Charterbasen näherkommen, denn hier sind wesentlich mehr Schiffe unterwegs als im Golf von Korinth. Auch die Hochsaison meldet sich an. In der Bucht ist auf einmal ein Schwimmbereich mt Bojen abgegrenzt und ein Boot der Port Police holt jedes Schiff, was dort ankert aus der Zone. Waren wir im Juni nur mit 3-4 Schiffen in der Bucht, so sind es heute ca. 20 plus die kleinen Motorboote.

Am Montag fahren wir weiter nach Preveza und rüsten die Mare Liberum für 4 Wochen Sommerpause die wir selbst in Nürnberg verbringen werden. 4 Wochen Urlaub daheim ist doch auch mal aufregend. Das hatten wir die letzten 5 Jahre nicht.

Bild des Tages:

Traumbucht mit Traumwetter


Montag, 17. Juli 2017

Gewittersturm fegt durch Galaxidi

Wolkenwalze am Gebirge
Der Temperatursturz war schon vor einigen Tagen angesagt und sowas geht immer Hand in Hand mit Gewitter und Sturm. Wir hatten uns deshalb in die sicherste Ecke des Hafens verzogen und dort mit unseren Winterleinen gut festgemacht.

Und dann kam gestern Abend das Unwetter von Norden über die Berge. Zuerst war nur eine Wolkenwalze auf den Bergen zu sehen. Dann kam die Gewitterfront aus Nordwest rüber und fast alle 5 Sek. hatten wir einen Blitz. Der Wind fegte über den Anleger und ich nahm noch die Anzeige von 48 kn achterlich war. Durch das prasseln von Hagelkörnern hatten wir teilweise Probleme uns zu verständigen. Gut, dass wir rechtzeitig alle Fenster zu hatten und nur noch die Sitzpolster aus dem Cockpit in Sicherheit bringen mussten. Die Elektronikgeräte (Handy, Tablett, usw) waren schon im Backofen gegen Blitzschlag gesichert.

So ist nichts weiter passiert und der Spuk war nach 1 Std. vorbei. Nur gegen Mitternacht gab's nochmal einen kleinen "Nachschlag", aber lange nicht soo heftig.

Heute früh ist alles wieder ruhig und wir messen ca. 25°C. Es wird jetzt noch 2-4 Tage dauern, bis wir wieder über 30 Grad kommen. Da sind wir aber nicht unbedingt traurig.

Nachtrag 17:16 Uhr:
Als käme heute der 2. Teil.... so zog es sich seit heute Morgen immer mehr zu und jetzt haben wir gerade alle Fenster wieder zu gemacht. Der nächste Schauer hat uns erreicht. Kommt aber im Gegensatz zu gestern ohne Blitz/Donnergetöse an.



Bild des Tages:

Wir hatten einen Platz in der Ecke des Hafens erwischt und liegen dort absolut sicher.



Freitag, 7. Juli 2017

Auf dem Weg nach Kiato - Ankunft


Heute ist Freitag und wir sind termingerecht in Kiato eingelaufen. Die Überfahrt war völlig unspektakulär per Motor. Soo wenig Wind habe ich hier wirklich noch nicht erlebt. Die Kirche von Kiato ist der markante Punkt zur Ansteuerung und gut auszumachen. Die kleine Marina liegt auf der Backbordseite und ist etwas eng. Lt. Karte wird eine Wassertiefe von 2 mtr ausgewiesen. Das war mir dann doch etwas zu flach, obwohl an der Außenmole wohl eher 2,50 mtr zu erwarten ist. So berichten wohl einige Segelkollegen. Nun, im "Industriehafen" auf der Steuerbordseite lagen ein paar Segler längseits. Einer davon legte gerade ab und ich nahm kurz entschlossen seinen Platz ein. Jemand von den anderen Seglern nahm unsere Leinen an und machte noch darauf aufmerksam, dass vor uns noch ein Schlepper liegen würde. Dem haben wir noch entsprechenden Platz gelassen, damit wir nicht noch nachts verlegen müssen. Einen der Poller (vergl. Bild) hätten wir auch gleich als Tisch benutzen können. Es legten hier wohl auch mal größere Kaliber an.

Ein Rundgang durch die Stadt zeigt, dass man in der 1. bis 3. Reihe hinter der Hafenmole alle Lebensmittel einkaufen kann und Cafe's zum Verweilen einladen. Nur ein Restaurant zu finden, war etwas schwierig, aber gegenüber der Marina wurden wir fündig.

Hier in Kiato kann man gut Gäste aufnehmen, denn von Athen aus fährt die S-Bahn in ca. 2 Std. bis hier her. (Endstation) Mit dem Taxi ist man dann in 5 min. am Hafen und das Taxi fährt bis vor das Schiff.

Bild des Tages:

Sicht vom Industriehafen auf Kiato.



Donnerstag, 6. Juli 2017

Monsterbesuch in Galaxidi


Die Zeit der "Monster" ist angebrochen und sie sind wieder unterwegs. Plötzlich waren sie da und verstopfen den Hafen von Galaxidi. Das Grösste dieser Dinger legte sich ungefragt einfach vor uns und blockiert unsere Ausfahrt. Wir wollten aber am nächsten Morgen gegen 06:00 Uhr weiter nach Kiato. Bei einem Gespräch mit dem Kaptain des Ungetüms von ca. 40 mtr Länge wird klar, dass sie in der früh um 03:00 Uhr weiterfahren und wir dann problemlos raus können. Nebenbei erfahren wir, dass die Jacht  für schlappe 10tausend Euro pro Woche gechartert werden kann. Na, wem's gefällt. Wir gehören auf jeden Fall nicht zu der Zielgruppe. Tatsächlich verkündet ein lautes Motorgegroll das Ablegen des Monsters und stört unseren Schlaf gegen 3 Uhr früh.

Nur 2,5 Std. später geht unser Wecker und wir selbst legen um 06 Uhr ab und fahren unter Motor mit leichtem Tiedenstrom weiter Richtung Osten nach Kiato.

Bild des Tages: